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DasSkatell-(3).jpgLübeck - Treibsand 14.02.2008
Winter in Deutschland ? Keine Spur. Dennoch: Unsere Glieder fühlen sich eingefroren an, sehnen sich nach den ersten Offbeats. Und siehe da, neue Gigs stehen ins Haus. Ausgangspunkt unserer Tour ist in diesem Jahr die Stadt mit den treuesten Fans: Old Lübeck. Am 14.02.2008 spielen wir den Rocksteady im Treibsand. Zahlreiches erscheinen lohnt sich doppelt. An unserer Seite steht ein Ska-Act, der mit Recht als internationaler Leckerbissen gilt. "Rude Rich and the Highnotes" geben sich die Ehre und spielen im Treibsand auf. Ein Kontrabaß, ein großer Bläsersatz und ein dreistimmiger Gesangssatz garantieren das charakteristische Flair, das sie geradewegs in das Kingston der sechziger Jahre katapultiert. Die perfektionistische Offbeat-Kapelle erinnert mit ihrem authentischen Sound mehr als jede andere Band an die Wurzeln des Ska. Im Unterschied zu Ska-Legenden, wie den Skatalites, schaffen sie es in einem zeitgemäßen, überaus druckvollen Soundgewand daherzukommen. Selbst Ska-Urgesteine wie Alton Ellis, Derrick Morgan oder Rico Rodriguez schätzen die zehn-köpfige Truppe als Studioband. Es lohnt sich auf jeden Fall.
Eine Woche später können wir es uns endlich mal wieder gönnen, mit den Göttern der Bühnenshow, den Helden des eingängigen Bläsersatzes und wirklich guten alten Freunden auf die Bühne zu steigen: "Rude and Visser" a.k.a "Mr. Review" spielen am 21.03.2008 im Hamburger Knust. Das Kartell ist auch am Start, und wir freuen uns nicht nur auf die alten Ska-Hasen, sondern darauf, endlich mal wieder in Hamburg vor vollem Haus zu spielen.
Ansonsten stehen am Anfang des Jahres schon jede Menge andere Konzerte fest. Schaut einfach auf die Rubrik Gigs, bleibt auf dem Laufenden und erhascht vielleicht ein Konzert in eurer Nähe. Wir zählen auf euch.
DaS KArtell

15.jpgLeipzig - Dynamite Festival 24.11.2007
In Frankreich und den USA sind die Koffer bereits gepackt. Während einige schon im Flieger über dem großen Kanal sitzen, werden in Lübeck und Wismar die letzten Vorbereitungen getroffen. Auf dem Dynamite-Ska Festival in Leipzig geben sich am Samstag internationale Ska-Größen das Klinkenkabel in die Hand. Der Name des Festivals ist gleichzeitig Motto, und so garantieren die Veranstalter „Bombenstimmung“. Mit dabei sind natürlich eure Offbeat-Sprengmeister Nr. 1 „DaS KArtell“.
Außerdem werden die Erfinder des gerösteten aber nicht angebrannten Weißbrotes, die „Toasters“ (USA), die Oberbrandmeister “Scarface“ (F) und die Tanz-Brandstifter jeder Ska-Party „El Bosso und die Ping Pongs“ ihr Können unter Beweis stellen.
Das Werk zwei in der Kochstraße bietet Platz für 1200 Tanzwütige. Die hoch-explosiven Acts werden es unter Garantie verstehen, die Ekstase der Zuschauer zu entzünden. Trotzdem sollte jeder, der noch keins der brandheißen Tickets bekommen hat, sich schleunigst eins besorgen. In den letzten Jahren war die Hütte nämlich rappel-dicke-voll. Die Ranch wird auch in diesem Jahr brennen.
Die Offbeat-Fanatiker von der Ostsee haben soeben die letzte Probe in Lübeck absolviert. Die Herren haben den Proberaum zur Übung mit Gasbrennern auf 60 Grad erhitzt, und bei der Gelegenheit ihre neuen Brandschutzwesten und die Splitter-resistenten Offbeat-Helme ausprobiert. Sie halten Stand!
In das Bandmobil, von Musikern und Fans liebevoll „Feuerstuhl“ genannt, haben die Brandfüchse jede Menge leichtentzündliche Überraschungen. Freut euch auf T-Shirts, Aufkleber, Buttons, Singles und – man höre und staune- CDs: Ein „Best Of“- Album in der kugelsicheren CD-Hülle. Lasst euch überraschen. Vor allem erscheint zahlreich.
Welcome Skangsters, Skinheads, Punks and Rudeboys. Boneheads: Keep out!

DSC04445.jpg Das Kartell On Tour 26. & 27.10.2007 (Wilhelmshaven & Salzwedel)
Es ist mal wieder Zeit. Wir schwärmen aus und machen das Land unsicher. Allerdings nur für alle, die allergisch auf tanzbare Rhythmen reagieren. Diesmal beschallen wir Schleswig-Holstein und Niedersachsen.
Am Freitag geht es nach Wilhelmshaven. Zum zweiten mal rocken wir das "Kling Klang" und werden uns bemühen, die guten Taten von damals zu wiederholen.
Gordian hat sich vorgenommen, ein paar Hausbesuche bei den Damen der Region zu machen, um wieder mal ganz nah am Fan zu arbeiten. "Die Betreuung unserer Fans liegt mir sehr am Herzen", so der Wahl-Marburger. "Nur wenn wir nach den Konzerten Nachbereitungs-Arbeit leisten kann man als Musiker auf Dauer den Stress und die permanente körperliche Belastung "wegstecken"!"
Sebastian hat sich auch viel vorgenommen. Er möchte "die Schande von Wilhelmshaven" wieder gutmachen, und noch einmal mit den vier hilfsbereiten Deutsch-Russen sprechen, die ihm den Unterschied zwischen Negerkuss und Pferdekuss oder auch Kokosnuss und Kopfnuss sehr anschaulich erklärten. Wir freuen uns darauf, wenn es wieder heißt "was ist mit Bän?“...............
Hajo verspricht diesmal nur 4 Stunden am Tresen zu sitzen, und sich mit der greisen Dame von der Heilsarmee über alte Kriegsorden zu unterhalten. Showtime im "Kling Klang" in der Börsenstraße ist 21.30 Uhr. http://www.kling-klang-online.de/

Im Club Hanseat in der Altperverstraße 23 in Salzwedel herrscht Premierenstimmung, denn wir hatten bis jetzt nicht die Ehre die Stadt nördlich von Hannover mit Ska und Kronkorkenbergen zu überziehen. Gleich zwei andere Ska-Bands gehen an den Start. Vostochny Front Orchestra machen Folk-Reggae-Punk-Ska und kommen aus Halle. Mit ihren dreisprachigen Texten, schnellen Rhythmen und fetten Gitarrenriffs schlagen sie eine interkulturelle Brücke zwischen russischen und deutschen Zuhörern. Mit dabei außerdem The Skamones aus Braunschweig. Sie spielen den 2-tone der letzten englischen Ska-Welle, beeinflusst vom traditionellen Jamaica-Stil. Durch fette Bläsersätze und eingängige Grooves wird jedes Konzert zum echten Ska Event.
Showtime für Das Kartell ist 21.30 Uhr. http://www.club-hanseat.de/
Jeder Fan, der weiter als 100 Kilometer zum Konzert anreist, bekommt von uns ein Gratisgetränk und eine Überraschung aus unserem neuen Fan-Shop. Ab Freitag gibt es nach den Gigs T-Shirts, Aufkleber, Buttons und vieles mehr. Sprecht uns darauf an.
Wir sehen uns in den Clubs.
Prost,
Das Kartell

kut-festival2006.jpgK.u.T.- Festival am Samstag 26.August
Boiensdorfer Strand (bei Wismar)
Diesen Samstag ist es dann mal wieder soweit. DaSKArtell erklimmt erneut die Bühne, wieder Open-Air und direkt an der schönen Ostseeküste. Das Kut-Festival No.2 lädt ein und verspricht mit 3 weiteren Bands (Mountain Black Yetis, Die Roten Ratten & Egbert's Revenge), dem Lucky Bamboo Soundsystem (Reggae,Rocksteady & Rub-A-Dub Culture) und der Live Feuershow Gruppe "Iskra" einen bombigen Abend zu zelebrieren. Die musikalische Live-Palette reicht von Ska, Punk, Hardcore bis hin zum Rock. Das ganze Angebot liegt bei einem fairen Preis von 11,-Euro und wird mit günstigen Getränkepreisen abgerundet. Einlass ist um 14.00Uhr und der Beginn wurde auf 15.00Uhr veranschlagt. Für Zeltmöglichkeiten, Parkplätze und die gute alte Volksküche ist gesorgt worden! Der KArtell-SV wird in alter Frische und Benommenheit wieder den Bühnenrasen bespielen. Die Stammacht ist wieder adäquat erholt und wird mit bester Gesundheit auflaufen. Anpfiff ist ca. 23.00Uhr. Towart Robert Post erfreut sich bis dato über null Gegentore in dieser Saison. Der zentrale Mittelfeldposaunist Gordian Schweitzer (Gregor Graubrot), hat sich vom letzten Auswärtspokalspiel gegen Hamburg im Kaiserkellerstadion wieder regeneriert. Seine Verletzung im linken, oberen Lungenflügel hatte er die Woche über mit starken Tabakwaren erfolgreich bekämpfen können. Über leichte Seitenstichbeschwerden klagte Liberogitarrist und Abwehrbademeisterchef Gunnar Zwanzig die letzten Tage über. Zum Wochenende gab der Kartell-SV Psychologe und Manschaftsarzt aber wieder grünes Licht und garantiert eine saubere Off-Beat Klärung im Abwehrbereich. Heiko Kunde, der linke Innenverteidiger, hatte durch überzeugende Leistungen in den letzten Spielen, seinen Stammplatz verteidigen können und wird seinen Vertrag bis 2008 verlängern. Im defensiven-Mittelfeld wollte der Trainer, A.Bielow, keine Veränderungen und Risiken eingehen. Von daher steht im linken Flügelbereich wieder der Publikumsliebling aus Ecuador,Sebastian Arauz, und rechts aus der Tiefe herausragend Till Baumann. Die beiden Stürmer Florian Grombein und Wolfgang Lohr haben durch harte Trainingseinheiten ihr Bühnenlaufpensum und die Blastreffsicherheit enorm steigern können. Es verspricht also eine spannende Partie zu werden!
K.u.T.- Festival am Samstag 26.August

048.jpgSamstag 12.August 2006 - Das Kartell im Strandsalon (Lübeck) - ab 20.00Uhr
Mit einem Paukenschlag kehrte DaS KArtell im letzten Jahr zurück in seine Geburtstätte. „Old Lübeck“ wurde nach einer Schaffenspause mit Unterstützung dreier Vollblutmusiker aus Wismar im August 2005 für ein Comeback bestimmt. Die Perfekte Bühne dafür bot der Strandsalon, der an besagtem Abend dann auch vor guter Stimmung und Menschenmassen förmlich zu platzen drohte. Jetzt soll der Strandsalon ein zweites Mal aufgemischt werden. Als Support steht Oneness (Lübeck),ein Leckerbissen....
für die Freunde des Reggae, auf dem Plan. Die Combo um den aus Simbabwe stammenden Sänger Farai Mbidzo, verspricht für gute Stimmung zu sorgen, zumal der Ex-VfB Lübeck Spieler im Stadion regelmäßig den Fans der Mannschaft mit seinen Fußball-Songs einheizt.
Da Kartell-Musiker an Fernweh leiden, wurde auch 2005 nicht an Kilometern gespart und auf Festivals von Flensburg bis nach Rosslau gespielt. Die Bandbreite reichte dabei vom Konzert in der Legendären Fabrik in Hamburg bis hin zum Auftritt zusammen mit Peter Schilling, Hubert Kah und Geiersturzflug vor über 3000 Leuten in der Wismarer Sporthalle. „Massenbewegung“ heißt die diesjährige Tour, und führte die „Helden des 008.jpgSKA“ unter anderem nach Husum, Wilhelmshaven, Hamburg und Schwerin, um nun im August endlich die Hansestadt an der Trave zu streifen. Auch sonst war man nicht untätig, konnte man doch zwei Radio-Contests für sich entscheiden und sowohl bei NDR2 als auch bei Deltaradio mit verschiedenen Songs „on Air“ gehen. Bei letzterem Sender war die Resonanz so hoch, dass nun auch am 14. August ein Indiecator- Konzert im legendären „Kaiserkeller“ (HH) auf der Großen Freiheit ansteht.
In diesem Jahr sollen die Massen, wie der Name der Tour verrät, erneut durch rasenden Offbeat, groovige Rocksteady Rhythmen und deutsche Texte bewegt werden. Damit das gelingt, haben die smarten Herren in Anzug und Kragen sich Verstärkung durch Keyboarder Sebastian Arauz aus Ecuador geholt, der die letzten Lücken im Klangbild füllt und durch sein dynamisches Spiel Akzente setzt. Und damit nicht genug. Seit kurzem steht Posaunist Gordian Schweitzer parat, der die satten Bläsersätze von Trompeter Wolfgang Lohr und Saxofonist Florian Grombein noch fetter und harmonischer gestaltet.
Wer vorhat, daS KArtell live zu sehen, und es bisher noch nicht geschafft hat, muss an dieser Stelle gewarnt werden, denn ein Konzert der „grauen Eminenz des Nordens“ ist kein Sonntagsspaziergang. Acht Gringos geben 1000 Prozent und fordern ebensoviel von ihrem Publikum, so dass jeder Gig zum absoluten Showdown wird.
In der Satteltasche haben die ehrenwerten Herren neue Songs, die zu einem nicht unbeträchtlichen Teil aus der Feder von Gitarrist Günni l’amour stammen. Zusammen mit den unerschöpflichen Kompositionen von Gründungsmitglied Wolfgang Lohr sollte es möglich werden, auch Kenner der Gruppe zu überraschen. Zurzeit Arbeitet die Band an Ihrem neuen Album, das im nächsten Jahr fertig werden soll. Das dauert euch zu lange? Dann Kommt am 12. August in den Strandsalon. Live „schmeckt’s“ ja bekanntlich am besten.
Text: Florian Grombein

force_attack.jpgForce Attack, 28.07.2006
Wie aufmerksame Leser dieser Seite wohl schon mitbekommen haben, durften wir endlich unser erstes großes Festival zelebrieren, und endlich mal einer Menge von Leuten Open Air den "Ska-Marsch blasen". 10 Jahre Force Attack , und wir mit dabei.Wow! Am Freitag konnten wir ab 15.00 Uhr in Behnkenhagen auf dem Festivalgelände einchecken.Erst da wurde uns die eigentliche Dimension bewußt. Absolute Walachei, Wiesen und Felder und plötzlich taucht am Horizont ein....
gigantischer Brei aus Zelten, Autos und Menschen auf. Vom Veranstalter erfuhren wir später, dass man mit sage und schreibe 14.000 Besuchern den Rekord von 2005 klar brechen konnte. Für uns gab es einen Backstage Eingang, an dem man uns sogleich "echte Backstagepässe" überreichte. Herrlich. Nach ein, zwei Bier gings dann auch schon an den Soundcheck. Wir bespielten die Zeltbühne, die zwar etwas kleiner, aber von allen Seiten des Geländes einsehbar war. Abgesehen von ca. 1500 Leuten, die sich später beim Konzert direkt vor der Bühne tummelten, konnten also auch alle anderen Festivalbesucher sehen, was wir verzapften. Und das war gut, fanden wir acht zumindest. Eine wahnsinnige Stimmung auch im Publikum. Es war absolut kein Problem die Leute zum Klatschen, Singen, Tanzen oder Grölen kartell_knorkator.jpgaufzufordern. Unser Wunsch war Befehl. Ein warer "Tanzbefehl". Habt ihr schon mal mehrere hundert Leute den Refrain von "Geht's noch " singen hören? Ich auch nicht. Großartig. Hätte ich einen Stift dabei gehabt, hätte ich viele Autogramme geben müssen. Außerdem war mir das auch ein wenig suspekt. Ein Typ zog mich nach dem Gig beim Abbau fast von der Bühne, und erklärte mir, dass seine Frau sich 'nen Finger abbeißen würde, wenn Sie nicht irgend ein Andenken an uns bekommen könnte. Das konnte ich nicht verantworten, und bat Hajo ihr ein Plektrum zu geben. "Strange". Hätten wir CDs dabei gehabt, wären wir wohl reich geworden. ;-)
Insgesamt eine unglaublich geile Erfahrung. Wir erlebten ein skurriles Konzert von "Knorkator " inklusive rituelle "Keyboard- Zertrümmerung" und "Gemüseschredder-ins-Publikum-Action". Das war uns dann auch ein Foto zusammen mit dem Frontmann wert.Die ersten von uns fuhren am Samstag morgen um 9.00 Uhr ohne Schlaf nach Hause. die meisten anderen fuhren am Samtag abend ab. Robert allerdings hat die Sache so gut gefallen, dass er erst Montag Morgen den Heimweg antrat. Freak! Ich beneide Ihn allerdings ein wenig, konnte er doch mit den Herren von den "Toasters"(USA) und den "Hotknives"(UK) diverse Bierchen trinken, und so mancher heisser Geschichte aus den gloreichen Zeiten des "good old Ska" lauschen.
Bevor ich es vergesse. Das Konzert wurde mit vier Kameras mitgeschnitten und soll im November in eine professionell gemischte Live-DVD münden. Fantastisch. Ich freu mich drauf.
Letztes Update ( Sonntag, 20 August 2006 )